Dienstag, 10. Februar 2009

Nur 5%...ein Märchen wird war...

Gib mir die Welt plus 5 ProzenzGib mir die Welt plus 5%

Fabian fühlte sich großartig als er seine Rede für den nächsten Tag vorbereitete. Sein Traum von Prestige und Macht wurde endlich Wirklichkeit. Sein Beruf als Goldschmied stelle ihm nicht länger zufrieden, er brauchte eine Herausforderung, mehr Aufregung in seinem Leben und endlich wurde sein Plan Realität.

Seit Generationen war das tauschen von Waren die gängige Art des Handels. Eine Familie lebte davon, sich auf bestimmte Waren zu spezialisieren und den eventuellen Überschuß wiederum als Gewinn mit Waren eines anderen Händlers auszutauschen.
Der Marktplatz war laut und staubig und die Marktschreier in ihrem Element. Dem Volk gefiel das Treiben, es war immer interessant und gab viel neues zu hören. In letzter Zeit allerdings nahm der Umtrieb zu und Streitigkeiten wurden zur Regel ein neues System war nötig !

In jeder Gemeinde gab es einen Bürgerrat, der dafür sorgte, daß den Bürgern Selbstverwaltung und Freiheit gewährleistet war. Niemand konnte zu etwas gezwungen werden was gegen den eigenen Willen war. Das allein war die Pflicht des Bürgerrates und der Bürgermeister wurde demokratisch gewählt.
Dennoch war der Bürgermeister manchen Situationen nicht gewachsen, insbesondere wenn es darum ging bei Uneinigkeiten auf dem Marktplatz festzulegen ob ein Messer einem oder zwei Körben Mais entsprach, oder ob eine Kuh mehr Wert war als ein Wagen.

zum lachen.....oder auch nicht

Herr Ackermann von der Deutschen Bank besucht am zweiten Weihnachtstag Herrn Wiedeking von Porsche. Auf dem Weg zum Essen unterhalten sie sich über die Verwendung ihrer Gehälter und Boni:

Wiedeking zu Ackermann: “Was haben Sie denn mit Ihrem Weihnachtsgeld gemacht?” Ackermann: “Ich habe meiner Frau ein Brilliant-Armband und ein Golf-Resort in Portugal geschenkt.” Wiedeking: “Und der Rest?” “Den Rest habe ich in Aktien und Optionen angelegt.”

Ackermann zu Wiedeking: “Und was haben Sie mit dem Geld gemacht?” Wiedeking: “Ich habe den Kindern je eine Villa auf Ibiza geschenkt. Und meine Frau bekommt jetzt ihren eigenen Privatjet.” Ackermann: “Und der Rest?” “Von dem Rest kaufe ich mir eine neue Yacht und dazu eine passende Insel in der Südsee”.

Ackermann wendet sich dann an seinen Fahrer, der die beiden begleitet: “Herr Müller, was haben Sie denn mit dem Weihnachtsgeld gemacht?” Müller: “Ich habe mir einen neuen Wintermantel gekauft”. Ackermann und Wiedeking unisono: “Und der Rest?”. Müller: “Den Rest gibt die Oma dazu.”

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Spruch zur Lage.....

Gib mir die Welt plus 5 Prozenz

"[...] Selbst wenn aller Kredit verspielt ist, ist ihr einziger Vorschlag, noch mehr Geld zu leihen."

Franklin D. Roosevelt, 4. April 1933


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